Vereinsphilosophie

Bei der DJK Fußballabteilung besteht eine Mannschaft mindestens aus 6 Spielern, maximal aus 12. Unsere Vereinsphilosophie im Jungendbereich lässt sich 3 Punkten zusammenfassen:

Spaß, Verantwortung und Förderung

Spaß: Jedes Kind, das aus eigener Begeisterung zum Fußball kommt, sollte Spaß und Freude beim wöchentlichen Training und Wettkampf haben und der Verein hat die Pflicht, diesen Spaß zu erfüllen und die Begeisterung des Kinder nicht zu verderben, sondern zu ernähren.

Verantwortung: Damit Spaß, Freude und Lernen gewährleistet werden, ist Verantwortlichkeit von großer Bedeutung. So ist die Trainingsanwesenheit der Kinder Voraussetzung zur Teilnahme an Wettkampf. Pünktlichkeit an den Trainings- und Wettkampfstagen sind Pflicht von Spieler und Verein.

Förderung: DiePflicht des Vereins ist, das Kind in seiner Ganzheit (mental und physisch) als Sportler wahrzunehmen und zu formen.

Die Förderung ist der sechs- bis zehnjährigen Kinder im Bereich der allgemeinen koordinativen Leistungsfähigkeit mit besonderem Schwerpunkt in den Bereichen Gleichgewichtsfähigkeit, Reaktionsfähigkeit, Orientierungsfähigkeit, kinästhetische Differenzierungsfähigkeit und Rhythmusfähigkeit.

Da sich die koordinativen Fähigkeiten differenziert und zu verschiedenen Zeitpunkten entwickeln, ist eine Schwerpunktsetzung nach sensiblen Phasen für eine systematische und effektive Beeinflussung unerlässlich. In den ersten beiden Schuljahren wird daher das Hauptaugenmerk auf die räumliche und zeitliche kinästhetische Differenzierungsfähigkeit gelegt sowie auf die Fähigkeit zur Koordinierung unter Zeitdruck. Für das dritte und vierte Gleichgewichtsfähigkeit und Orientierungsfähigkeit verlagert.

Koordinative Fähigkeiten Unter Koordination versteht man das Zusammenspiel von Muskelbewegungen bei der Ausführung eines gezielten Bewegungsablaufes. Dieses Zusammenspiel wird ermöglicht durch das Zusammenwirken des Zentralnervensystems und der Skelettmuskulatur. Eine gute Bewegungskoordination ist daher an ein intaktes Nervensystem, an eine leistungsfähige Muskulatur und an ungestörte Wahrnehmungsfunktionen gebunden. Aber auch die Bewegungserfahrung und das Lebensalter spielen eine bedeutende Rolle für die Koordinationsfähigkeit.

Die Bedeutung der koordinativen Fähigkeiten Immer wieder müssen sich die Menschen in unsicheren Situationen bewähren. Sie müssen die Fähigkeit haben, richtige Entscheidungen rasch zu treffen und situationsangemessen schnell zu handeln. Die koordinativen Fähigkeiten befähigen den Menschen, motorische Aktionen in vorhersehbaren und unvorhersehbaren Situationen sicher und ökonomisch zu beherrschen und sportliche Bewegungen schnell zu erlernen. Die frühzeitige bzw. rechtzeitige Schulung der koordinativen Fähigkeiten nimmt einen bedeutungs- und wirkungsvollen Einfluss auf die Persönlichkeitsentfaltung und -prägung des Kindes und Jugendlichen. Grundlagen, die im Sport gelegt werden, können auch leicht auf andere Lebensbereiche übertragen werden. Kinder, die im Sport Gelegenheit haben, ihre Wahrnehmungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit zu entwickeln und zu schulen, lernen dadurch etwas sehr Wichtiges für ihr Leben. Mit der Entwicklung der koordinativen Fähigkeiten kann eigentlich nicht früh genug begonnen werden, die größten Zuwachsraten dürften jedoch zwischen dem 6. und 12. Lebensjahr erfolgen. Die koordinativen Fähigkeiten werden nur im Zusammenwirken mit den konditionellen Leistungsfaktoren Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer und Beweglichkeit wirksam. Daher besteht auch ein positiver Zusammenhang zwischen der Qualität der Haltung und der Qualität der allgemeinen Bewegungskoordination. (Werthner 1994)

Methodische Grundsätze Die koordinativen Fähigkeiten sind rechtzeitig zu schulen, in der Zeit vom 6. bis zum 12. Lebensjahr sind die Kinder in diesem Bereich sehr lernfähig. Hier Versäumtes kann später nur sehr schwer aufgeholt werden. Die Schulung der koordinative Fähigkeiten soll im aufgewärmten Zustand erfolgen. Die koordinativen Fähigkeiten sollen sowohl einzeln als auch in komplexer Form geschult werden. Die Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten setzt vielseitiges und variantenreiches Üben voraus. Auf genaues und richtiges Lernen sollte geachtet werden, um ein späteres Umlernen zu vermeiden.